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Was ist Psychotherapie? 

 

Psychotherapie heißt übersetzt „Seelenheilkunde“, d.h. sie ist eine fachkundige Hilfe für Menschen, die ihre Probleme nicht mehr alleine bewältigen können.

Seelisches Leiden kann sich in jedem Bereich des menschlichen Lebens ausdrücken: in Partnerschaftsproblemen oder anderen Beziehungen, bei der Arbeit, in der Grundstimmung, im Lebens­gefühl.

Es kann sich vielfältig äussern: in psychischen Beschwerden und Krankhei­ten, in depressiven Verstimmungen, in Ängsten, Zwängen, Antriebslosigkeit, Ge­fühlsausbrüchen, Erziehungsschwierigkeiten, Süchten und anderen Symptomen.

                                    

Schließlich macht sich seelisches Leiden auch in vielen körperlichen (psychosoma­tischen) Beschwerden wie z.B. Rücken- oder Kopfschmerzen, Gewichtsproblemen, Allergien oder in Verspannungen des Körpers bemerkbar.

 

                                                                       

Wann kann Ihnen eine Psychotherapie helfen?

  

·         bei Überforderung in bestimmten Lebenssituationen

·         in einer persönliche Krise

·         bei Depressionen und Ängsten

·         bei Phobien

·         bei Konflikten im privaten, familiären oder beruflichen Umfeld

·         bei Beziehungsproblemen

·         bei Allergien

·         bei Stress

·         in einer Sinnkrise

·         bei psychosomatischen Beschwerden

 

Psychotherapie hilft Ihnen, die Ursachen und Umstände Ihrer Konfliktsituation zu durchleuchten und nach konstruktiven Lösungswegen zu suchen.

Mithilfe von unterschiedlichen psychotherapeutischen Verfahren können Sie zu einem besseren Wohlbefinden gelangen, ihre Ängste überwinden, neues Verhalten erlernen oder Wege zu Ihrem persönlichen Inneren finden.

Dabei werden Ihre individuellen Fähigkeiten und Ressourcen berücksichtigt, die Ihnen nützlich sein werden, Ihre Ziele zu erreichen.

Sie erfahren, wie Sie Ihr Leben erfolgreicher gestalten können, indem Sie gewohnte Denkmuster durchbrechen und veränderte Sichtweisen erlangen.

Bei Beziehungs- oder Erziehungsschwierigkeiten wird Ihnen Werkzeug an die Hand gegeben, das es Ihnen erleichtert, mit schwierigen Situationen umzugehen und entsprechende Konflikte zu lösen.

In Einzel- oder Paargesprächen analysieren wir gemeinsam Ihre Problemsituation, um dann Ihre persönlichen Ziele konkret zu definieren. Mithilfe unterschiedlicher Therapieformen wird Ihr individuelles Potential ausgeschöpft, damit Sie in einer Ihnen angemessenen Art und Weise Ihre Ziele möglichst bald und langfristig verwirklichen können.

 

 

Was können Sie von einer Psychotherapie erwarten?

 

Psychotherapie ist kein „Medikament“, das geschluckt wird und die Heilung von selbst herbeiführt. Psychotherapie ist Arbeit an sich selber mit Hilfe des Psychotherapeuten bzw. der Psychotherapeutin.

Das Ziel der Psychotherapie ist zu klären und zu verändern, indem neue Einsichten in die verborgenen Gründe der aktuellen Schwierigkeiten gefunden und neue Verhaltens- und Lebensweisen erlernt werden. Der Umgang mit Problemen ist erlernbar.

Psychotherapie ist ein Lernprozess im Rahmen der Beziehung zwischen Klient / Patient und Therapeut.

Da menschliche Lernprozesse - besonders wenn sie tief geprägte Einstellungen betreffen – langsam verlaufen, braucht eine Psychotherapie oftmals Zeit und Geduld.

Oft ist für den Beginn einer Therapie erst ein gewisser Leidensdruck notwendig, da Gewohnheiten, auch wenn sie selbstschädigend sind, nicht leicht aufgegeben werden.

 

Schweigepflicht und Berufsgeheimnis

 

Psychotherapeuten unterstehen der Schweigepflicht für alles, was ihnen in ihrer Berufsausübung anvertraut wird.

Informationen dürfen nur im Einverständnis mit dem Klienten / Patienten weitergegeben werden, ausser wenn höchstwahrscheinlich gravierender Schaden für sie oder für Dritte droht. Gegenüber Ärzten und anderen, klar vom Klienten / Patienten bezeichneten Personen, kann der Klient / Patient den Therapeuten von der Schweige­pflicht ent­binden.

 

Welche Voraussetzungen müssen für die Ausübung von heilkundlicher Psychotherapie erfüllt sein?

 

In Deutschland gibt es zwei Möglichkeiten, die zur Ausübung von heilkundlicher Psychotherapie berechtigen. Zum einen die ursprünglich den Ärzten vorbehaltene Approbation (auch: "Bestallung"), die diese nach erfolgter Qualifikation (v.a. Medizinstudium, Promotion und Praktikumszeit) erhalten. Nach dem Psychotherapeutengesetz von 1999 können auch Psychologen mit bestimmten Qualifikationen (Psychologiestudium, eine gesetzlich anerkannte Weiterbildung nach einem Richtlinienverfahren, Praktikumszeit) die Approbation erhalten. Im Rahmen von Übergangsregelungen konnten Psychotherapeuten auch unter anderen Vorraussetzungen eine Approbation erwerben. Die Approbation ist Vorraussetzung für die "Zulassung", d.h. dass sich ein Psychotherapeut an einem bestimmten Ort niederlassen darf und seine Behandlungen über die Krankenkasse abrechnen kann.
Zum zweiten darf Psychotherapie ausüben, wer eine "Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz)" erhalten hat. Voraussetzung hierfür ist eine bei einem Gesundheitsamt bestandene Heilpraktikerprüfung auf dem Gebiet der Psychotherapie.

Da es sich bei den vorgenannten Begriffen zum Teil lediglich um formale Kriterien handelt, ist es vor der Aufnahme einer Behandlung wichtig, sich zu vergewissern, dass auch die inhaltliche Qualifikation des Therapeuten möglichst hoch ist. Hinweise auf inhaltliche Qualifikation geben Art, Umfang und Qualität der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildungen, berufliche Erfahrungen, Spezialisierungen etc..

 

  

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Edith Lang  | mail@praxis-edith-lang.de