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Behandlung von Lese-Rechtschreibschwäche mit der NLP-Rechtschreibstrategie

 

Die Rechtschreibstrategie, auch Dilts-Methode genannt, ist Teil des NLP (Neuro-Lingu­istisches Programmieren), welches davon ausgeht, dass der Legasthenie - neben möglichen anderen Einflussgrößen - vor allem anpassungsbedürftige Lern- und Erinnerungs- Strategien zu Grunde liegen. Jedes Lernen und Erinnern bedient sich der fünf Sinneskanäle, beim schulischen Lernen vor allem des Sehens, des Hörens und des Fühlens. Zuerst werden die Informationen von außen aufgenommen und im Gehirn gespeichert. Beim Lesen und Schreiben sind dies die sichtbare Schrift und die Satzzeichen. Diese stellen „Grapheme", oder auch Wortbilder, dar. Danach können die Grapheme aus der Speicherung wieder abgerufen werden, nur innerlich ('mental') sichtbar. Dies wird hier als „Visualisieren" bezeichnet. Die visualisierten Grapheme werden dann ausgesprochen oder aufgeschrieben.
Dem visuellen "Erinnern" muss demnach das visuelle "Einspeichern" vorausgegangen sein. Dieser Vorgang läuft normalerweise rasch und unbewusst ab. Er fußt auf der „Graphemischen Bewusstheit", die gut trainierbar ist.

NLP zieht als Vergleichsmaßstab (und als Vorbild) die Lernstrategien der exzellenten Rechtschreiber (und Rechner) heran.
Die exzellenten Rechtschreiber verarbeiten Wörter visuell, d.h. als mental sichtbare Wortbilder in ihrem „inneren Wörterbuch“. Schlechte Rechtschreiber jedoch, auch Kreativschreiber genannt, verarbeiten Wörter auditiv, d.h. dem Klang nach. Verarbeiten heißt sowohl Lernen ("Einspeichern") als auch Abfragen ("Erinnern"). Da der Klang eines Wortes, z.B. "Vater", gleich ist mit "Fater" oder „fater“, kann man sich bei der Schreibweise nur am Wortbild („Graphem“), nicht aber am Wortklang („Phonem“) sicher orientieren.
Die Strategie eines Menschen beim Rechtschreiben wird so ermittelt: Beim Rückwärtsbuchstabieren eines gehörten Wortes, z.B. "Vater", wird der exzellente Rechtschreiber spontan das Wortbild visuell erinnern und die Buchstaben hörbar flüssig aussprechen. Der kreative Rechtschreiber dagegen wird sich auditiv orientieren, d.h. innerlich sprechen und horchen, bevor er die Buchstaben – meist mit hörbaren Pausen - ausspricht. Die Nachfrage: "Wie hast du das Rückwärtsbuchstabieren innerlich gemacht?" bringt in der Regel die Bestätigung dafür.

Das Training der NLP-Rechtschreibstrategie vermittelt das KnowHow der exzellenten Rechtschreiber. Nach einer „Nacharbeits-Phase", in der das bereits gespeicherte Wissen auf Korrekturbedarf überprüft wird, sind Legastheniker mindestens ebenso leistungsfähig wie jeder durchschnittliche Schüler, also innerhalb von ca. 4 – 6 Monaten.

Robert Dilts hat 1972 die innere Vorgehensweise ("Strategie") beim Rechtschreiben aufgeklärt und erstmalig beschrieben.

 

Voraussichtliche Dauer der Therapie: ca. 8 Einzelstunden zum Training der NLP-Rechtschreib-Methode: ca. 5 Wochen mit 1 Stunde/Woche (Vermittlung + Training der Strategie), danach ca. 3 Monate mit 1 Stunde/Monat (Langzeitbegleitung). 

Bearbeitet wird nur das, was der Klient (noch) braucht auf dem Weg zum exzellenten Lerner. Das Einzeltraining ermöglicht es, auf den bereits vorhandenen Stärken aufzubauen und den Klienten auf dem Weg zum sicheren Lern-KnowHow zu begleiten.

Die Methode ist für Schüler und Erwachsene aller Leistungsbereiche und Altersstufen geeignet.

 

 

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Edith Lang  | mail@praxis-edith-lang.de